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(Review) Jay-Z – Greatest Hits

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„He who does not feel me is not real to me, therefore he doesn’t exist“

Vorab: Ich bin kein Experte für amerikanischen Rap, da ich kaum welchen höre. Die CD gabs nur recht billig im Mädchen-Markt um die Ecke, also habe ich zugeschnappt.

Mit überheblichen, über allen Dingen stehenden, teilweise auch einfach nur Arroganten Aussagen hat Jay-Z noch nie gegeizt, weshalb auch innerhalb der Greatest Hits einige davon vorkommen. Dieser Jay-Z Style, oder neuenglisch „Swagger“, ist auch der einzige rote Faden, der sich durch die CD zieht, was nicht weiter schlimm ist, da es sich lediglich um eine Best of Compilation handelt und nicht um ein vollständiges Album. Ich nenne es bewusst Best Of und nicht Greatest Hits, da Jay-Z kaum Hits im kommerziellen und ursprünglichen Sinne vorzuweisen hat. (Seine erste Nummer 1 Single als Hauptact ist „Empire State of Mind“ vom aktuellen Album)

Außerdem fehlen mir einige Krache, wie etwa „99 Problems„, die meiner Meinung nach ein muss gewesen wären. So bleiben für mich viele Tracks gut, aber nicht außergewöhnlich.

Herausragend fällt hingegen schon der erste Song auf. „Can i get a…„, dessen Remix Version mit Linkin Park zumindest bekannt sein dürfte. Das original mit Ja Rule hat allerdings auch ordentlich power. Gefolgt wird das ganze nicht minder grandios von der Ghetto Anthem „Hard knock Life„.

Was mir persönlich auch noch neu war und positiv auffiel war das Funk-geschwängerte Monster „Aint no Nigga“ mit Foxxy Brown. Die weiteren Highlights sind „Brooklyns Finest“ (featuring Notorious B.I.G. himself) und „Dead Presidents II„, letzteres mein persönlicher Favorit auf der CD. Der Rest plätschert gemütlich vor sich hin.

Falls die CD mal beim Musikdealer eures Vertrauens zu einem Budget-Preis auftauchen sollte kann ruhigen Gewissens zugegriffen werden, solange man auf eher puren Eastcoast-Rap steht.

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Written by wegi

Dezember 17, 2009 at 10:43 pm

Veröffentlicht in Musik, Reviews

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#Charthure: 05.12.2009

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Es ist Samstag und ihr habt sicher schon gespannt nicht drauf gewartet: Die Charthure.

Platz 2 Black Eyed Peas – Meet me Halfway Gefällt mir wieder ganz gut, nachdem lange nur Scheiße von den BEP kam. Nur für die schwachen Rapparts gibt es Abzug.

Platz 4 Rihanna – Russian Roulette Man merkt direkt, dass Ne-Yo die Lyrics geschrieben hat, aber das macht es nicht allzuschlecht, da Rihanna das meiner Meinung nach wunderbar interpretiert, gefällt mir ebenfalls sehr gut.

Platz 8 Alicia Keys – Doesn’t mean Anything Sie kann singen, aber mir willd as ganze trotzdem nicht übermäßig gefallen. Die Musik wirkt in diesem Fall zu „glatt“ für meine Ansprüche.

Platz 10 Aura Dione – I Will Love You Monday Mag ich überhaupt nicht, hatte bei dem Titel irgendwie etwas tiefsinnigeres erwartet, und hübsch finde ich sie auch nicht.

Platz 11 Jay-Z ft. Alicia Keys – Empire State Of Mind Hier kommt Miss keys schon wesentlich besser rüber. Außerdem, es ist fuckin Jay-Z, auch, wenn er nicht so stark ist wie zu Blueprint 1 Zeiten. Und wer außer ihm penetriert sonst mit stolzen 40 Jahren eigenhändig das komplette Rapspiel? Keep the shit going, it’s all about the attitude.

Platz 14 Beyonce – Broken Hearted Girl Mrs. Jay-Z liefert die zweite Single nach Sweet Dreams. Ist mir, aber zu kitschig.

Platz 19 Jennifer Paige ft. Nick Carter – Beautiful Lie Ich steh auf kitsch, aber muss man es so übertreiben?

Mein Lieblingsvideo aus dieser Woche ist wieder von Maeckes und seinem neuen Teaser-Album „NULL“. Das schöne „Fräulein Bird„.