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Lifestyle zwischen HipHop, Popkultur und dem alltäglichen Wahnsinn

Archiv für die Kategorie ‘Musik

Hoch uff’ die Box! – Olli Banjo

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Nach Blogabstinenz am Wochenende (Verdammte Viren – die RL-Version) hier wieder ein Beitrag für meine treuen fans. (gibt es die?)

Diesmal möchte ich euch zum zweiten mal einen Künstler vorstellen, den man außerhalb des HipHop-Kosmos, zu unrecht, noch nicht kennt: Olli Banjo.

Olli Banjo, selbst innerhalb der HipHop-Szene nie komplett angekommen, weil nie Gangsta genug, nie Oldschool genug (Hallo Torch!), oder einfach nur, weil „Er Songs mit schwulen Hooks gemacht hat“. Was dem durchschnittlich beschränkten HipHop-Head sauer aufstoßen mag, zeichnet ihn doch gerade aus: Innovationen, freshness, Themenvielfalt, punktgenaue Doubletimes und sein Lupenreiner Flow.

Thema Innovationen und freshness: Gibt es sonst noch einen Deutschrapper, der auf derartig differenzierte Weise vielfältige Themen behandelt?  Sei es das Auseinandersetzen mit seinem Heimatland („Deutschland„), der eigenen Religion („Jesus„), der profanen Liebe zum Fussball („Bayern München„), der Beziehung zu seiner Mutter („Kinderzimmer„) oder Parodien auf die deutsche Gangstarapszene („Pistole„). Ich könnte ewig so weiter machen. Das standesgemäße battlen eines imaginären Gegners beherrscht er natürlich auch, was aber an dieser Stelle für den nicht rapinteressierten Leser eher unrelevant erscheinen dürfte.

Eine weitere Neuheit, die Olli Banjo im Deutschrap einführte waren die „Sparring“ Mixtapes, 3 an an der Zahl. Auf diesen Tapes featured Olli auf jedem Track einen, oder mehrere andere Rapper. Das Ergebniss lässt sich durchaus sehen. Entstand so zum Beispiel der Track, der beim Live-Genuss meine feuchtesten Konzert-Träume übertraf: „Hoch uff die Box (feat. KIZ)„.

Das letzte rappende Lebenszeichen auf Platte gab es auf dem Kollabo-Album „4 Fäuste für ein Helleluja“ mit Jonesmann. Aktuell arbeitet Olli an seiner neu gegründeten Rockband „Dein Freund“, zu der ich leider nicht sehr viel sagen kann, da ich mich da noch nicht reinhören konnte.

Zum Schluss möchte ich noch meinen absoluten Lieblingstrack von Olli Banjo vorstellen. Unbedingt anhören – Gänsehautfeeling garantiert. (Kleine Anekdote dazu: Bei seinem Diesjährigen SPLASH! Auftritt setzte bei dem Song an der Textstelle „Ich kauf mir schneeweiße Sneaker für den matschigen Regen“ ein riesen Platzregen ein).

Geschrieben von wegi

November 9, 2009 um 6:21

Sebastian Sturm + Pablo Moses im U-Club Wuppertal

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Ja, ich bin 2 Wochen nachdme ich Sebastian Sturm live gesehen habe nochmal zu einem Konzert von ihm gefahren. (Spicht für seine Live-Qualitäten – Und für die Überredenskünste von einem Freund (und Reggae-Fanatiker) von mir.)

Die Location war der U-Club in Wuppertal. Ich war jedenfalls angenehm überrascht. Der Einlass verzögerte sich gerade mal um eine halbe Stunde, da bin ich viel schlimmeres gewöhnt. Die Location selbst sah richtig gut aus, im Stil von einem.. naja, Untergrund eben. Und die Getränkepreise gingen auch klar. 2,50€ für ein Bier und 3€ für einen Vodka-Absolkut Shot laden ja gerade dazu ein, sich das Konzert noch schöner zu saufen. ;)

Sebastian Sturm war diesmal in Topform, wie gewohnt begleitet von der hervorragenden Jin Jin Band. Ich hatte das Gefühl er war diemal besser drauf als in Bochum und legte noch mehr Power und Gefühl in den Auftritt. Leider war der Auftritt relativ kurz (ca. 1 Stunde), da er sich die zeit mit pablo Moses teilte. Man hat aber immerhin einen Song vom neuen Album hören dürfen, der Lust auf mehr machte. Ein weiteres Foto haben wir mit ihm dann nicht gemacht, da wir ihm nicht stalkermäßig aufs Klo hinterher rennen wollten. (Anscheinend gab es im Backstage keins, denn auch die Band latschte regelmäßig an uns vorbei).

Pablo Moses, den ich vorher nicht kannte, legte auch eine zufriedenstellende Show ab. Die Riddims waren durchweg gut, die Texte eher nicht mein Fall, aber nicht schlecht, bis auf „Mama Ye“, der gefiel mir sehr gut. Seine Dancemoves waren für sein hohes Alter auch teils recht gut und teils recht amüsant.

Fotos von dem Auftritt und d em Weg dahin gibt es auf flickr.

Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat, mal 13 € locker zu machen und sich Sebastian Sturm anzusehen.

One Love. Alex

Hier noch 3 Videos von dem Auftritt. Darunter auch eins mit dem neuen Song.

 

 

Geschrieben von wegi

November 6, 2009 um 4:09

Der Botschafter der Liebe

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Heute möchte ich mal jemanden näher vorstellen, den man außerhab des HipHop-Kosmos eigentlich nicht kennt. Es sei denn man guckt gerne „hart aber fair“, oder liest täglich ein Schmierblatt, dass ich nicht namentlich erwähnen möchte. Doch dann hat man ein um 180° verdrehtes BILD (verdammt) von jemandem, der doch nur Liebe gibt: KAAS.

KAAS tauchte das erste mal auf dem Schirm der HipHop-Köpfe (Heads) auf, nachdem er zusammen mit Tua und Sucuk Ufuc die Gruppe Bassquiat gründete. Bis heute blieb es bei dem einzigen Album: BQ4Life. Die Musik war zwar Raptechnisch auf recht hohem Niveau, doch ist sie zugleich aus heutiger Sicht auch relativ peinlich, da man den damals aufkommenden Gangsta-Hype gerne mitnahm. (zu sehen zum Beispiel hier)


Anschließend machte er kurz halt bei Kool Savas „Optic Records“ bevor er nach dessen Auflösung zu „Chimperator“ wechselte. Gegen Ende der Zeit bei Optic änderte sich mit einem mal seine Musik komplett. Er rappte plötzlich von Nächstenliebe, Einhörnern und heiler Welt. Laut eigener Aussage hatte er ein „religiöses Erlebnis“, dass ihm die Augen öffnete. (KAAS ist gläubiger Katholik).


Anfang dieses Jahres sollte dann sein Solodebutalbum „Amokzahltag :D “ erscheinen. Der Titel wurde gewählt, weil das Album düster Anfängt und positiv endet. Der Titeltrack handelte von einem Jungen, der in seiner Schule Amok läuft, nachdem er Jahrelang gemobbt wurde. (Der Song ist teilweise biographisch) Das Video dazu wurde mit Bildern aus dem Kurzfilm „Amok“ von Peter Lenkeit von der Lazi-Akademie Esslingen. (Das Video gibt es hier zu sehen – Ich verspüre immer noch eine Gänsehaut, weil ich es eben angeschaut habe). Vor dem Video wird neben einer Warnung vor gewalthaltigem Bildmaterial folgender Statement von KAAS eingebelndet:

Ich möchte mit diesem Song Menschen dazu inspirieren, ihre Aggressionen in Kunst zu verwandeln, indem sie Bücher schreiben, Bilder malen oder auch Musikstücke über ihre Gefühle komponieren. Ich möchte mit diesem Lied darauf aufmerksam machen, dass der Grund für diese Amokläufe der Mangel an Nächstenliebe in unserer Gesellschaft ist“


Kurz nach der offiziellen Premiere des Videos geschah der Amoklauf in Winnenden. Bei der „Diskussionsrunde“ darüber bei „hart aber fair“ wurden Ausschnitte von dem Video so gezeigt, dass nur möglichst brutale Szenen zu sehen sind. Mit Textzitaten aus dem Lied wurde eben so verfahren. Diesmal mussten nicht nur die Computerspiele und Musik im Allgemeinen hinhalten, sondern KAAS im speziellen. Sein Lied „Amok Zahltag“ wurde völlig uminterpretiert um eine möglichst sensationelle Story liefern zu können. Bei richtiger Recherche wäre den Redaktueren aufgefallen, dass KAAS, derjenige, der solche Songs macht, sicher nicht zu einem Amoklauf fordert.

Die daraufhin laufenden Ermittlungen wegen den anscheinend Gewalt verherrlichenden Videoinhalten wurde inzwischen eingestellt, weil der Künstler „Gewalt nicht als Lösungsmittel“ zeige.

KAAS ließ das bereits gepresste Album daraufhin einstampfen und brachte einige Monate später das Album ohne den Titelsong und unter dem Namen „The Album formaly known as Amok Zahltag“ (TAFKAAZ) raus. Laut eigener Aussage nicht wegen der Medienhetze, sondern wegen aus Respekt vor den Opfern und deren Angehörigen.

Neben BQ ist Kaas auch zusammen mit Tua, Maeckes und Plan B Mitglied der Gruppe „Die Orsons“.

Diese sprengen, kurz gesagt, einfach nur dauerhaft sämtliche Klischees,Grenzen und Standards in Sachen HipHop und sind somit das fresheste was Deutschrap in letzter Zeit widerfahren ist. Gerade, weil ihre Lieder deshalb stark zum Nachdenken anregen und/oder übertrieben Albern sind, sind sie jedoch starke Geschmackssache. Ich feier sie. Und deshalb gibt es jetzt als Abschluss das brandneue Video „Orsons Anarchie“ vom brandneuen Album „Die Herrlichkeit, in Ewigkeit, Orsons“. (Das erste Album, mit dem einfallsreichen Titel „Das Album“ ist übrigens von der Sorte übertrieben, „sehr übertrieben Albern“)

Geschrieben von wegi

Oktober 21, 2009 um 8:25

Sebastian Sturm: Konzertbericht

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Es gibt diese Konzerte auf die man nur mitfährt, weil Freunde einen mitschleifen, auf die man eigentlich nur des feierns wegen Lust hat, weil man den Künstler ja auch eigentlich gar nich kennt und solch eine Musikrichtung auch eigentlich kaum hört.

Ja das war so ein Konzert, aber auch nur bis es begonnen hatte.

Nachdem wir von Erkelenz aus mit der Bimmelbahn 2 Stunden bis Bochum gebraucht hatten, fanden wir statt der Konzerthalle auch erst mal nur ne Pizerria, die uns dann auch 30 Minuten aufhielt.

In der Halle, dann die nächste Ernüchterung: Es gibt keine Garderobe, ansonsten sieht die Location ziemlich einladend aus, auch, wenn sie recht sehr klein ist. Also Wertsachen raus und Jacken auf gut Glück irgendwo ablegen. Gerade als uns langweilig zu werden droht geht das Licht aus und die Show beginnt mit nur einer Stunde Verspätung. (Hey Junior Kelly hat immer 3-4 als Standard.) ;)

Es fing mit den eher ruhigeren Songs an, von denen er eigentlich eine ganze Menge hat. Die ungefähr 70-80 Leute, die da waren haben aber trotzdem gut Stimmung gemacht. Nach ner Stunde fing er dann an die richtige Kraftvolle Songs zu spielen, ab da weiß ich nicht mehr viel, da ich einfach nur noch ausgerastet bin und um mich rum überall ein in Holland geduldetes Kraut gerochen habe.

Nach dem Konzert traf man Sebastian Sturm dann auch am Merchandise Stand an. Ich ließ mir direkt meine zwei neu erworbenen CDs von ihm signieren. (Holla, er ist auch ein nerd)

Am Schluß gabs noch ein Gruppenfoto, das das sehr gelungene Konzert schön abrundete.

Mehr Fotos von dem Konzert findet ihr auf flickr.

Video von dem Beschwerlichen Weg dahin @ Youtube

Und ein Video von einem Song @ Youtube

Geschrieben von wegi

Oktober 18, 2009 um 2:49

Veröffentlicht in Musik, Reggae

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Vergangenheitsbewältigung: Westberlin Maskulin

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Wer auf die Frage „Was macht mein Label?“ ohne nachzudenken „ES FICKT DIE BIAAAATCH“ schreit und hinter dem Kürzel WBM nicht die Wohnungsgesellschaft Berlin-Mitte vermutet, der ist eindeutig Westberlin Maskulin geschädigt.

Doch warum zauberte WBM jedem Rap-Fan Anno 98 ein  glitzern in die Augen? Nüchtern betrachtet machten sie simpelste menschenverachtende, ignorante, für Außenstehende gar rassistisch anmutende, Raps auf bis zur unkenntlichkeit zerhäkselten und zerstückelten  Beats. Wahlweise erzählten sie auch einfach nur scheiße über einem Beat. Und trotzdem sind sie eine der, wenn nicht sogar die,  legendärste Deutschrap-Crew.

(Hier kurz Bilder der Mitglieder:  Taktlo$$ und King Kool Savas)

Meiner Meinung nach ist das ganze relativ einfach. Sie hatten einfach das was man heutzutage unter dem neudeutschen Begriff „swagger“ betitelt. Sie machten was eigenes. Sie waren die ersten die mit Gangsterrap auf deutsch ankamen. Sie verkörperten einfach alles was HipHop im Kern ausmacht: „Ignoranz und Individualität at its best“. Sprich: Sie machten, worauf sie Bock hatten, ohne großartig darauf zu achten, obs jemandem gefällt, oder nicht.

Hier mal eins meiner Favorites von ihnen:

Dass es die einzigen zwei Alben WBMs „Hoes, Flows, Moneytoes“ und „Battlekings“ nur auf Vinyl und Tape gab verfestigt ihre Stellung nur. Ihre Auflösung am 1. April 2000 aus unbekannten Gründen bescherte deutschem HipHop somit einen großen Verlust an Individualität.

Zum Abschluss sage ich nur:

Freitag CHILLEN, Samstag CHILLEN, Sonntag 19 UHR RAPPER KILLEN“ und „Bitch wir sind uns im klaren was HipHop ist / du denkst wirklich du hast irgendwas begriffen,  ihr stagniert stark ohne  es zu merken / deine Crew braucht dick Schwanz und ihr kriegt es auch

Geschrieben von wegi

Oktober 14, 2009 um 5:09

Back mit Sebastian Sturm im Gepäck

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Ich habe mich gerade spontan entschlossen meinen doch sehr lange still gelegten Blog wieder zu beleben. Sonst könnte man das hier schließlich nicht lesen. ;)

Ein Freund von mir hat mich gefragt ob ich mit auf ein Sebastian Sturm Konzert möchte. Ich sagte zu, weil Konzerte immer fast immer cool sind, auch, wenn ich den Künstler nicht kenne.

Jedenfalls habe ich mich auf Youtube mal ein bisschen über ihn schlau gemacht und er macht ganz guten englischsprachigen Reggae. Hier mal zwei Favorites von mir:

Vielleicht sieht man sich mal auf dem Konzert am 17.10.09 im Bahnhof Langendreer in Bochum.  (Karten VVK 12€,  Abendkasse 15 €)

Geschrieben von wegi

Oktober 11, 2009 um 2:48

Veröffentlicht in Reggae

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KAAS – Der Garten der Liebe EP 4 free

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Der deutsche Rapper KAAS arbeitet derzeit bei seinem neuen Label Chimperator Records an seinem im Februar erscheinenden Album.

Als Vorgeschmack darauf hat er nun eine EP mit dem Namen „Der Garten der Liebe“ zum kostenlosen Download freigegeben. Enthalten sind 14 Tracks. Featuregäste sind: Maeckes & Plan B.

Ich habs mir angehört und es ist ganz witzig, einen Download ist es allemal wert. Downloadlink ist in Kaas’ Blog zu finden: Kaas Blog

Geschrieben von wegi

Dezember 15, 2008 um 2:34

K.I.Z. in der Live Music Hall (Köln 1.12.08)

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Es war einfach nur geil. Geiles Gepoge, geile neue Tracks, geile alte Tracks, MASSIMO HAT DIE SHIRTS VERKAUFT. :D Und Banjo kam am ende als Zuschauer vorbei udn machte tritzdem noch Spontan Hoch uff die Box mit KIZ. Wer mich findet darf sich toll fühlen:

Geschrieben von wegi

Dezember 3, 2008 um 9:22

Veröffentlicht in Eindrücke, Hip-Hop / Rap, Musik

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NEOPUNK – eine neue Hip-Hop-Richtung ist geboren

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Eigentlich kommt dieser Post eine Woche zu spät, weil ich meine NEOPUNK-CD schon letzten Freitag in den Händen hielt. Doch besser zu spät als nie.

Prinz Pi, der Interpret dieses Filet-Stücks hatte Standard-Hip-Hop satt, wollte was neues schaffen – und tat es auch.

Die Beats sind durchgehend eine Mischung aus Electro mit Punk-Anklängen, aus denen man trotzdem noch Hip-Hop raushören kann. Laut Pi steht NEOPUNK aber vor allem für eins: Für kompromisslose Live-Songs, die trotzdem tiefgehende Inhalte haben. Und tatsächlich verleiten die Tracks durchaus zum schamlosen abgehen.

Alles auf diesem Album ist durchwegs solide bis meist hervorragend. Angefangen bei dem Intro „Super Seiajin„, welches angesichts des namens dem ein, oder anderen bereits ein Schmunzeln ins Gesicht treibt. 8 Bit Untergrund ist anshcließend eine Homage an den Klassiker „Westberlin Maskulin“ – mit Elektroklängen.

Das bereits als Singleauskoplung bekannte Gib dem Affen Zucker ist eine Breitseite gegen die ganze Fraktion des sinnlosen Hip-Hops auf minimalistischen Klingeltonbeats auf einmal. Ich wage mal zu behaupten, dass die Leute, welche am meisten drauf abgehen im Text auch am meisten durch den Kakao gezogen werden. ;)

Weitere lyrische Highlights sind Songs wie 2030. Ein Song, in welchem Pi im Jahre 2030 seinen Kindern erklärt was Mikrofone, Bedrucktes Papier und Hip-Hop sind.

Nerdhymne schließlich ist ein Freudenfest für alle Nerdcore-Fans. Geek-Text auf Computersounds – einfach genial.

Lediglich Aschenbecher, welches viel zu lang ist, sagt mir überhaupt nicht zu.

Die 2€ mehr für die Deluxe-Edition lohnen sich übrigens durchaus. Wir werden nie erwachsen (ft. Frauenarzt) ist einfach ein ohrwurm genauso wie Sieben Sünden (ft. Basstard). Lediglich Angsthasentwist (ft. Jonarama) fällt etwas ab.

Also los KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN. ;)

Geschrieben von wegi

Oktober 31, 2008 um 3:22

Veröffentlicht in Hip-Hop / Rap, Musik

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Kool Savas Streams

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Hi,

Pünktlich vor Silvester geht Kool Savas Streams hier im Blog Online. Heute habe ich erstmal das Tot oder Lebendig Album verlinkt. Weitere Alben werden folgen, einfach ab und zu vorbeischauen. Die Page findet ihr entweder im oberen Navigationsmenu, oder rechts unter dem Punkt „Pages“ . (Es sind Youtube/Stage6/MyVideo Stream, man kann sich die Lieder also nur anhören – nicht runterladen)

Und bevor in den Comments eine Grundsatzdiskussion über Rap(-er) anfängt hier mal ein feines Video von Curse:

Geschrieben von wegi

Dezember 31, 2007 um 1:53

Veröffentlicht in Hip-Hop / Rap