Archiv für die Kategorie ‘Eindrücke’
Sebastian Sturm + Pablo Moses im U-Club Wuppertal
Ja, ich bin 2 Wochen nachdme ich Sebastian Sturm live gesehen habe nochmal zu einem Konzert von ihm gefahren. (Spicht für seine Live-Qualitäten – Und für die Überredenskünste von einem Freund (und Reggae-Fanatiker) von mir.)
Die Location war der U-Club in Wuppertal. Ich war jedenfalls angenehm überrascht. Der Einlass verzögerte sich gerade mal um eine halbe Stunde, da bin ich viel schlimmeres gewöhnt. Die Location selbst sah richtig gut aus, im Stil von einem.. naja, Untergrund eben. Und die Getränkepreise gingen auch klar. 2,50€ für ein Bier und 3€ für einen Vodka-Absolkut Shot laden ja gerade dazu ein, sich das Konzert noch schöner zu saufen.
Sebastian Sturm war diesmal in Topform, wie gewohnt begleitet von der hervorragenden Jin Jin Band. Ich hatte das Gefühl er war diemal besser drauf als in Bochum und legte noch mehr Power und Gefühl in den Auftritt. Leider war der Auftritt relativ kurz (ca. 1 Stunde), da er sich die zeit mit pablo Moses teilte. Man hat aber immerhin einen Song vom neuen Album hören dürfen, der Lust auf mehr machte. Ein weiteres Foto haben wir mit ihm dann nicht gemacht, da wir ihm nicht stalkermäßig aufs Klo hinterher rennen wollten. (Anscheinend gab es im Backstage keins, denn auch die Band latschte regelmäßig an uns vorbei).
Pablo Moses, den ich vorher nicht kannte, legte auch eine zufriedenstellende Show ab. Die Riddims waren durchweg gut, die Texte eher nicht mein Fall, aber nicht schlecht, bis auf „Mama Ye“, der gefiel mir sehr gut. Seine Dancemoves waren für sein hohes Alter auch teils recht gut und teils recht amüsant.
Fotos von dem Auftritt und d em Weg dahin gibt es auf flickr.
Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat, mal 13 € locker zu machen und sich Sebastian Sturm anzusehen.
One Love. Alex
Hier noch 3 Videos von dem Auftritt. Darunter auch eins mit dem neuen Song.
Browsing #4: Ganz viel Technik und ein bisschen Kunst

Der weltschnellste Rechner mit dem wunderschönen Namen „Roadrunner“ ist jetzt online und berechnet die Zusammensetzung des Universums. Parallel berechnete mein Rechner die Zusammensetzung des Internets: 99% Porn, 1 % Funny Videos.
°
Und, wenn die Menschen dann endlich wissen wie das Universum zusammengesezt ist bezahlen sie in frieden Gebühren für geistreiche Television der Marke „Bauer sucht Frau“ auch noch Gebühren. Hell Yeah.
°
Neben dem Roadrunner gibt es eine weitere bahnbrechende Maschine. Sie simuliert das Leben von Internet-Kids.
°
Wenigstens zahlen die Internet-Kids für die Musik die sie sich Illegal ziehen. Gibt es nicht? Gibt es doch!
°
Und hier der Klecks Kunst, der im Titel versprochen wurde: Banksy.
Zitat des Tages: „Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.“ ~ Marie von Ebner-Eschenbach
Der moderne Erfolgstyp: Don Quijote
Ich habe in der letzten Zeit viel nachgedacht. Vor allem, weil ich mich langsam entscheiden muss wohin es mit meinem Leben hingehen soll. Studiere ich Informatik, oder doch
Musikwissenschaften, oder doch etwas vollkommen anderes? Und wo überhaupt? Mit wem will ich dann zusammen wohnen, etc.
Dabei kam ich nicht umher die Erfolgstypen unserer Gesellschaft näher zu begutachten.
(Ich habe dazu noch keine Literatur dazu gelesen, deshalb sind es nur elementare Gedanken)
Egal, ob Playboy, der jeden Tag eine andere Frau verführt, Selfmade-Millionär, oder einfach nur jemand, der mit dem was er liebt gut durchs leben kommt; Sie alle haben wesentliche Dinge gemeinsam.
Alle sind Männer, die ein unglaubliches Charisma ausstrahlen. (Ich spreche mal von Männern, da ich mir als ebensolcher logischerweise andere Männer als Rollenvorbild in bestimmten Lebensbereichen suche)
Ich fragte mich also weiterhin, woher haben sie dieses Charisma, wodurch kommt dieser diffuse, nicht greifbare, Zustand? Sie wissen was sie wollen und sie werden nicht müde dafür zu kämpfen. So einfach ist es. Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mehr ist es tatsächlich nicht. Wie ich es drehe und wende ich komme immer wieder bei diesem Punkt aus.
Don Quiotes berühmter Kampf gegen Windmühlen ist meiner Ansicht nach die (fast) Perfekte Metapher dafür. Auch, wenn er verrückt war, so hat er nicht aufgegeben. (Und mal ganz ehrlich: jedes Genie, war ein bisschen verrückt auf seine Art und Weise).
Erfolg zu haben heißt gegen die Windmühle des Lebens zu kämpfen und jedes mal, wenn man von einem Flügel nieder geschmissen wird aufzustehen und es nochmal zu versuchen.
Wenn man aufhört besser zu werden, hört man auf gut zu sein, ist ein weiteres Sprichwort, das damit zusammenhängt. Wenn der „erste“ plötzlich einmal nicht aufsteht wird er nicht mehr der erste sein. Andere, die nicht aufgegeben haben haben ihn einfach überholt. Und obwohl er nicht schlechter geworden ist, ist er plötzlich der Letzte, beziehungsweise nicht mehr gut. Fast schon ein Paradoxon.
Kommen wir zurück zu den Erfolgstypen. Damit sie besser werden (Wir wissen ja Stillstand = Tod) in dem was sie machen müssen sie immer etwas neues anfangen. Jeder weiß: Wenn man etwas zum ersten mal macht, geht es in 99% der Fälle schief, oder ist nur sehr schlecht. (Grüße an das erste Mal Sex). Man wird von der Windmühle also auf die sprichwörtliche Schnauze geworfen. Steht man wieder auf hat man etwas daraus gelernt und kann es besser machen. Bleibt man liegen, hat man schon verloren. Man suhlt sich im Mitleid und beobachtet, wie die anderen an einem vorbei ziehen, was einen noch depressiver macht.
Ich spreche aus Erfahrung. Es ist gar nicht so lange her, das ich an der 100 KG Marke kratzend 12 Stunden vor dem Rechner saß und meinen Kummer über mein Leben in WoW und Konsorten ertränkt habe.
Ich wünsche allen Lesern viel Erfolg bei dem Kampf gegen die Windmühle für eure persönliche Dulcinea.
Alex
Browsing #3: Der neue RFID – Jetzt in Schwarz
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft gibt es jetzt eine schwarze Wii. Neuerungen? Braucht kein Mensch, denkt sich Nintendo; sie ist schließlich Schwarz.
°
Auf der Suche nach Leuten, die so etwas wie eine schwarze Wii tatsächlich kaufen bin ich durch die Social Networks gezogen. Mein Pech, dass die CIA jetzt weiß, dass ich Enten mag und irgendwann in Frankreich war.
°
Apropos Wissen, was ich jemals gemacht habe und gerade mache. Wie wärs mit nem schicken RFID-Chip? Hoffentlich gibt es den nächstes Weihnachten auch in schwarz.
°
Auch, wenn ein paar Spanier so dumm waren sich so ein Ding implantieren zu lassen. Failen ist menschlich.
°
Genug depressive Themen: Link rules. (the sidequests)
°
Der Mann, der Ziegenböcke anstarrt wird, aber sicher mindestens genau so witzig.
Browsing #2: ho.de und alle Mögen Killerspiele in der Brave New World
Ich habe immer noch keinen Banner für diese Rubrik gebastelt, man möge mir verzeihen, aber ich habe gerade viele andere Dinge zu tun.
—–
Ein und zweistellige Domains sind Bald möglich. Yay.. moment brauch ich sowas? Hm ich reserviere mir 6.de und verkaufs an irgend eine Pr0n-Seite.
—–
Mit Pornographie und Schneewitchen wollte auch ein Bierhersteller werden. (lol) Ging irgendwie nach hinten los. (haha)
—–
Zum Glück traf folgendes Datenleck auch nur SchülerVz und nicht meine Pornoseiten-Accounts… (;D) War ja die letzten tage überall Präsent, brauch ich nicht viel mehr dazu zu sagen.
—–
Solch wichtige News seh ich jetzt viel besser per RssOwl statt Thunderbird. Die Eule kriegt Javascript besser hin als der Donnervogel.
—–
So fand ich auch folgendes: Jeder mag Killerspiele. Pech gehabt Herr S CDU deutsche Politiker.
——
Vielleicht lässt die Brave new World, also doch noch auf sich warten, wenn der großteil noch beiVerstand ist. Wer nicht weiß wovon ich rede kann sich Brave new World als Audiobook, gelesen vom Autor Aldous Huxley jetzt runterladen.
……..
Zitat des Tages: Irgendwas sagt mir, dass ich mich verpissen soll. // Die Liebe meines Lebens liegt gerade da und sie heult mir das Kissen voll. // (Prinz Pi)
Die harte Schule: Frauen
Atemberaubendes Talent
Wenn man an das Supertalent denkt, denkt man an Opernsänger und Mundharmonikaspieler. Doch, dass gerade das ukrainische Supertalent 2009, Ksenya Simonova, eine der schönsten Performances abliefert, die ich in meinem Leben je gesehen habe, das hätte ich niemals gedacht.
Vor allem auch, weil ich die russische Hintergrundmusik verstehe, standen mir teilweise die Tränen in den Augen.
(Gefunden auf Stilpir.at)
Bloglove #2
Gestern angekündigt, heute Umgesetzt, meine zu liebenden Blogs.

#1: Alex Attitude
Nicht nur, dass er mein Namensvetter ist, er ist auch noch mein favorite PickupArtist. Dieser PUA aus Australien schreibt zwar nur recht sprälich Beiträge für seinen Blog, aber die sind dann meistens halbe Bücher und habens in sich. Allen, die sich mal mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen wollen und des englischen mächtig sind sollten mal dort vorbeischauen.
![]()
#2: Badaboombadabang
Wenn irgendwas sich in Sachen Deutschrap regt, dann findet man es meist auf Badas Blog. Praller Content, wenig dumme Kommentare.

Sehr Intelligenter und lesenswerter Politblog von Jens Berger, der unter anderem auch für Telepolis auf heise.de schreibt. Jedes wichtige politische Thema findet auf seinem Blog eine ausführliche Analyse, abseits von Stammtischgefasel.

#4: Fünf Filmfreunde
Fester Bestandteil meiner Blogrolle, da man dort immer sehr schöne Reviews zu aktuellen Kinofilmen findet und auch die ein oder andere lesenswerte News zum Thema Film.

#5: HerrMerkt
Der einzige Blog, den ich kenne, welcher sich differenziert mit deutschsprachigem Rap beschäftigt und dabei komplett ohne die, im HipHop übliche, inflazionäre Anwendung von Anglizismen auskommt.

#6: ILoveHipHop
Hip-Hop Blog vom Big Boss des Mailorders Mzee.com

#7: Nerdcore
Heißt zwar wie die entsprechende HipHop-Subrichtung, hat damit aber nichts zu tun. Auf Nerdocre dreht sich alles um Popkultur, Comic und alles was eben mit Nerds zu tun hat. Knorke.
Last but not least: Der Blog meines guten bekannten Robert. Man muss ja auch wissen, was in dem veganen, popkulturgeschädigten und musikverrückten Schädeln seiner Kontakte vorgeht.
Browsing #1: GangstaZ und das Internet
Willkommen bei der neuen Rubrik Browsing, in der ich in Kurzform über Dinge berichte, über die ich gestolpert bin. (Zynisten könnten sagen ein twitter im Blog) Jeder mag Kurzblogs.
—–
Womit wir schon beim ersten Thema wären: Ice-T gründet erste „Twitter-Gang“
Rapper neigen zu größenwahn, das dürfte jedem geneigten Rap-Hörer und dem Rest der Welt bereits aufgefallen sein, aber das setzt dem ganzen noch die Schaumkrone auf. (ja diese Redensart habe ich soeben erfunden!) Also passt auf, wenn ihr tweetet, kommt bloß nicht in das Territorium der „FINAL LEVEL TWITTER GANG„.
—–
Apropos Gangster im Internet: Den musste ich mir umbedingt nochmal ansehen. Ich mag den Jungen.
—–
Etwas realer ist besser aufgebautes Image hat da schon ehemaliger Vorzeigegangster Massiv. Seit Sony BMG ihn gedroppt hat ist er ja wieder reuend zu seinem Mentor MC Basstard in den Untergrund zurückgekehrt. Scheint ihm gut getan zu haben, wie man im neuen Video sehen kann. Massiv – Eiszeit (ft. MC Basstard). Ist zwar immer noch nicht die Spitze des Eisbergs (haha Wortspiel), aber besser als Massiv sonstiger Einschlafrap.
—–
Was, Untergrund? Kollegah bringt am 12.12. das Zuhältertape 3? Alle 70% der deutschen Rapheads drehen durch? Status Confirmed!
—–
Da wir jetzt viel über Gangster, aber noch wenig übers Internet wissen: The Internetz has won (in Finland). Ab 2010 ist in Finnland ein schneller Internetzugang gesetzlich verankert.
Ich verbeuge mich vor Finnland, dafür, dass sie das erste Land sind, das die Wichtigkeit des Internetz erkennt. Mit einem ähnlichen Gesetz ist in Deutschland wohl anno 2123 zu rechnen, natürlich nur auf Druck der EU, da Deutschland das einzige Land sein wird, das die „Richtlinie zu Highspeed-DSL“ nicht umsetzen wird.
Nightfall – Probedreh
Ein Bekannter von mir Uygar G. hat das Drehbuch zu seinem Debutfilm „Nightfall“ fast fertig. Ich spiele dabei sogar mit und gleich eine der Hauptrollen – meinem perfektem Mafia-Blick sei dank.
Jedenfalls hatten wir uns heute um 17:00 zu einem Probedreh am Hückelhovener Schacht verabredet. Ich holte noch Levi, einen weiteren Darsteller und Freund meinerseits, ab und nach einem Stop im McDoof und trotz Kopping (Wenig Schlaf + Abend/Nacht in der Schisha-Bar am Vortag) gings dann ab zum Schacht.
Das ganze war dann auch recht spaßig. Ich durfte mich auf einer abgelegenen Straße im dunkeln mit Vollgas und beinahedriften filmen lassen um mir anzuhören,d ass ich nicht mittig fahren kann.
Dannach gabs noch etwas Synchron-Autofahren (für Außenaufnahmen vom Auto). Der Abend gipfelte dann in dem üben einer 10-Sekunden Szene für die wir ungefähr 45 Minuten brauchten. Na gut genug lustiges Outtake-Material haben wir jetzt schon.
WeGi
