Just WeGi

Lifestyle zwischen HipHop, Popkultur und dem alltäglichen Wahnsinn

Archiv für Dezember 2009

WICHTIG – Blog Umzug / Relaunch – WICHTIG

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Der Blog ist Relauncht und umgezogen nach www.just-wegi.de

www.just-wegi.de

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Geschrieben von wegi

Dezember 25, 2009 um 9:42 vormittags

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Merry Xmas

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So, da ich mich über die Weihnachtstage intensiver meiner Familie widmen will, statt zu bloggen – jetzt schon mal meine Weihnachtsgrüße an meine *eins* Leser. :P

Geschrieben von wegi

Dezember 21, 2009 um 1:22 nachmittags

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Die 10. Dimension

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Ich hab schon wissenschaftliche Artikel über Paralleluniversen gelesen, bei denen ich allerdings kaum was verstanden habe. Dieses Video erklärt hingegen recht (recht!) verständlich alle Dimensionen bis hin zur. 10. Sehr empfehlenswert und mindblowing.

http://revver.com/video/99898/imagining-the-tenth-dimension/

(Gefunden via AlsicheinHamsterwar)

Geschrieben von wegi

Dezember 19, 2009 um 2:34 nachmittags

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(Review) Jay-Z – Greatest Hits

mit 2 Kommentaren

“He who does not feel me is not real to me, therefore he doesn’t exist”

Vorab: Ich bin kein Experte für amerikanischen Rap, da ich kaum welchen höre. Die CD gabs nur recht billig im Mädchen-Markt um die Ecke, also habe ich zugeschnappt.

Mit überheblichen, über allen Dingen stehenden, teilweise auch einfach nur Arroganten Aussagen hat Jay-Z noch nie gegeizt, weshalb auch innerhalb der Greatest Hits einige davon vorkommen. Dieser Jay-Z Style, oder neuenglisch “Swagger”, ist auch der einzige rote Faden, der sich durch die CD zieht, was nicht weiter schlimm ist, da es sich lediglich um eine Best of Compilation handelt und nicht um ein vollständiges Album. Ich nenne es bewusst Best Of und nicht Greatest Hits, da Jay-Z kaum Hits im kommerziellen und ursprünglichen Sinne vorzuweisen hat. (Seine erste Nummer 1 Single als Hauptact ist “Empire State of Mind” vom aktuellen Album)

Außerdem fehlen mir einige Krache, wie etwa “99 Problems“, die meiner Meinung nach ein muss gewesen wären. So bleiben für mich viele Tracks gut, aber nicht außergewöhnlich.

Herausragend fällt hingegen schon der erste Song auf. “Can i get a…“, dessen Remix Version mit Linkin Park zumindest bekannt sein dürfte. Das original mit Ja Rule hat allerdings auch ordentlich power. Gefolgt wird das ganze nicht minder grandios von der Ghetto Anthem “Hard knock Life“.

Was mir persönlich auch noch neu war und positiv auffiel war das Funk-geschwängerte Monster “Aint no Nigga” mit Foxxy Brown. Die weiteren Highlights sind “Brooklyns Finest” (featuring Notorious B.I.G. himself) und “Dead Presidents II“, letzteres mein persönlicher Favorit auf der CD. Der Rest plätschert gemütlich vor sich hin.

Falls die CD mal beim Musikdealer eures Vertrauens zu einem Budget-Preis auftauchen sollte kann ruhigen Gewissens zugegriffen werden, solange man auf eher puren Eastcoast-Rap steht.

Geschrieben von wegi

Dezember 17, 2009 um 10:43 nachmittags

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Poladidas

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Ich habe gerade folgendes Video bei Stylespion gesehen und mich spontan in die Hauptdarstellerin verliebt. Dies Art und das Aussehen, auch, wenns nur eine Kunstfigur aus einem Werbespot ist. Ich weiß nicht, wie ich es am besten beschreibe… diese Lebensfreude darin. Unglaublich.

Geschrieben von wegi

Dezember 17, 2009 um 7:06 nachmittags

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Sido ft. KIZ – Tanz (Video)

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Sidos neues Album ist bis auf 3 Songs belang- und seelenlose HipHop-Massenware in schlecht. Eine der Ausnahmen ist der Track “Tanz” mit den Jungs von KIZ. Und auch nur, weil KIZ drauf sind und Sidos mittelmäßigen Part aus der Scheiße ziehen. Wäre der Track dazu nicht auch noch so extrem poppig abgemischt, (Ernsthaft, welcher Producer hat das verbrochen?) hätte das ganze noch viel mehr Bums und würde ordentlich nach vorne gehen. Ich hoffe einfach mal ich seh das auf einer der nächsten KIZ-Touren Live, da dürfte das schon ordentlich abgehen.

Sido feat. K.I.Z. — Der Tanz – MyVideo

Geschrieben von wegi

Dezember 17, 2009 um 1:06 nachmittags

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Motivational Poster

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Geschrieben von wegi

Dezember 16, 2009 um 11:01 nachmittags

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Kid Cudi – Pursuit of Happiness (ft. Ratatat & MGMT) Video

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Böse Zungen behaupten von Kid Cudi ja nur ein Klon des großartigen Kanye West zu sein.  Für böse Zungen scheint, aber wohl jeder der “Hipster-Rap” (mein HipHop-Unwort des Jahres) macht eine Kanye Kopie zu sein. Cudi hat eben Einflüsse von Kanye, ist auch schließlich eins seiner musikalischen Zöglinge, aber durchaus auch genug Eigenständigkeit in seinem Sound.

Lange Rede – kurze Beine, hier das Video:

Geschrieben von wegi

Dezember 16, 2009 um 5:36 nachmittags

Jugendlicher nach HipHop-Jam erstochen

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Diese Nachricht hat mich gerade Eiskalt erwischt. Ich las im größten deutschen HipHop Forum davon. Die erste Minute saß ich mit offenem Mund und sehr fassungslos vor dem bildschirm. Klar normal rührt mich sowas (kranker weise9 nicht mal im geringsten, damman ähnliches täglich in den Nachrichten sieht / liest, doch diesmal berührte es mich sehr. Vielleicht, weil es indirekt einen neuen Tiefpunkt der Gewalt im Zusammenhang mit HipHop darstellt, wenn auch nur sehr entfernt. Jedenfalls ist ein Mensch wegen unnötigem Rassismus gestorben, weil er seine Herkunft offen in seiner Musik herzeigte. Es macht mich wirklich sehr traurig und ich finde gerade nicht die richtigen Worte um irgendwas zu dem Thema zu ergänzen.

Was mich noch fassungsloser machte waren die Kommentare in dem Forum. Direkt der 3. Kommentar war ein verkapptes euphemisiertes “Scheiß Kanacken raus”. Der Rest bestand aus einer Mischung von linken und rechtem rumgekloppe untereinander und der Diskussion darüber, was rechts ist und was nicht. Das ein unschuldiger Mensch, zum Teil auch, wegen seinem Glauben in HipHop, gestorben ist schien niemanden zu interessieren.

Rest in Peace.

Geschrieben von wegi

Dezember 15, 2009 um 8:06 nachmittags

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Die Bewegung, die kein f**k auf Regeln gab und sich selber in Regeln erstickte

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So gut wie jeder wird sich fragen, wer der komische Kauz ist, der auf dem Bild zu sehen ist. “Hm, Sonnenbrille, übertriebene Kette – könnte ein Gangster-Rapper sein”. Gangster war er vielleicht, so genau weiß das keiner, darüber geredet hat er jedenfalls nie. Statt dessen ist er einer der Godfathers of HipHop. Afrika Bambaata. HipHop fing, wie warscheinlich die meisten Wissen in den Ghettos Amerikas an. Pioniere wie der Dj Afrika Bambaata waren die erste, die HipHop-Musik auf Partys auflegte. Die Menschen wollten für ein paar Stunden nur Spaß haben und sich von ihrem harten Leben ablenken.

Um die Ghettos ging es in den Texten da nur selten und wenn wurde der Lifestyle der Gangster und Drogendealer kritisiert. Erst als Jahre später die berühmte (heute würde man sie Supergroup nennen) Gruppe N.W.A., bestehend aus Dr. Dre, Eazy E, Ice Cube und MC Ren, auf dem Radar der HipHop-Kultur auftauchte fing die Glorifizirung des Gangster-Lifestyles an. Das kuriose daran: Wie sich sehr viel  später raustellte erzählten sie von Dingen von denen sie keine Ahnung hatten. Eazy E war nicht der Gangster, als den er sich in texten wie “Straight Outta Compton“, oder “Gangsta, Gangsta” immer darstellte. Er war nichtmal ein Drogendealer, nichts dergleichen. Ice Cube war Student und ein “Streber” noch dazu. Dr. Dre war einfach nur ein gewöhnlicher DJ aus nicht wirklich schlechtem Hause.

Und genau diese Jungs haben das eingeleitet für das viele HipHop heute hassen. Aber, was solls jeder halbswegs klar denkende Mensch wird nicht durhc das hören von NWA dazu gebracht “Fuck the Police” zu rufen und Polizisten zu erstechen. Und, wenn es zumal gut gemachter Rap ist, kann man es sich anhören. Ein akustischer Actionfilm quasi.

Um wieder den Bogen zum Titel zurück zu schlagen. HipHop war von Anfang an eine Kultur, die nichts beschönigte und keinen Wert auf Regeln legte. Es war egal, ob es verboten war fuck im amerikanischen Radio zu sagen, man machte es trotzdem auf seinen Songs, dann wurden sie eben nicht gespielt, darauf legte man keinen Wert. Riesiger Zeitsprung ins Jahr 2009: Rap erstickt in Regeln, die von Rappern, Fans und selbst ernannten Experten aufgestellt wurden. Jeder scheint besser zu wissen als der andere, wie “richtiger Rap” sich anzuhören hat. Alles andere wird kategorisch abgelehnt. Dazu kommt, dass seit dem Erfolg von Aggro Berlin Anno 2001/02 jeder meint mit ein bisschen Offbeat Gestammel über Drogen und Knast den großen Ruhm abzugreifen nur um anschließend beim Teetrinken mit Mutter, bei der man noch wohnt, ganz kleinlaut über seinen Tag in der kollektiven Verhaltenstherapie zu erzählen. (Der Boom von Aggro hatte die selben Gründe, wie der Erfolg von NWA in den USA, nur 20 Jahre später.)

Die Situation im Rap stellt sich heutzutage rein musikalisch wie folgt dar: In den USA springt jeder Idiot auf den Autotune-Electro-Zug auf. In Deutschland, was HipHop-technisch schon immer hinterherhinkte, jeder auf den langsam anhaltenden Streetlife-Zug auf.

Inovationen muss man mit der Lupe im Untergrund bei den kaum bekannten Künstlern suchen, die teilweise keine 300 CDs loskriegen. genau deshalb kann ich es auch verstehen warum HipHop in Deutschland so ein schlechtes Image hat. Ich kann von niemanden erwarten, dass sich derjenige so intensiv wie ich mit dieser Musikrichtung auseianndersetzt und jeden Künstler von Hamburg bis Buxtehude kennt.

Ich hatte mir deshalb mal Gedanken gemacht was man dagegen machen kann. Deutscher Rap bräuchte eine Online-Plattform, die sich seriös und differenziert mit selbigem auseinander setzt. Herr Merkt hat zwar die richtigen Ansätze, aber eben nur Ansätze, da es nur ein Blog ist. Und die einzige kommerzielle Plattform Rap.de, betrieben vom Chef des ehemaligen Labels und legendären Freestyle-Cafés “Royal BunkerMarcus Staiger, jagt auch nur sämtlichen Sensationgeschichten nach ohne aus dem Schema von News und Interviews auszubrechen und richtige journalistische Berichte zu bringen.

Ich würde sowas auf der Stelle machen, nur ist der Zeitaufwand dafür zu groß und ich habe auch keinerlei Erfahrung im Web-Journalismus, Promotion und Webdesign.

Vielleicht mache ich diesen kleinen Traum ja wahr, wenn sich bis dahin jemand an der Idee bedienen möchte – nur zu. Als ehrenamtlichen Schreiberling würde ich mich jederzeit zur Verfügung stellen. Denn ich kann mir ein Leben ohne Rap nicht vorstellen. Zu viele Lieder, die mich jeden Tag Motivieren. Zu viele Lieder, die mich jeden Tag aufbauen. Zu viele Lieder, die mich jeden Tag fühlen lassen, dass es jemandem genauso geht wie mir. Zu viele Lieder, die mir einfach ein gutes Gefühl in der Magengegend verpassen. Zu viel gute Poesie.

Zu viele Dinge, die mir fehlen würden. Und, wenn es solch eine Plattform gebe, könnte ich diese Schätze auch mit anderen Teilen und Künstler, die es verdient haben würden vielleicht endlich mehr beachtet werden.

Geschrieben von wegi

Dezember 14, 2009 um 8:34 nachmittags

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